München: U19-Ruderer setzen sich in Szene

Parallel zur Bremer Regatta fuhren unsere Kaderathleten:

Rieke Wens, Pia Lüsse, Kristian Streit (Vegesacker Ruderverein), Janek Hadamovsky, Til Hildebrandt (Bremer Ruder-Club Hansa), Henrike Schukat (Bremer Sport-Club), Lasse Tietz und Tina Hornung (Bremer Ruderverein von 1882)

zur 1. Internationalen Juniorenregatta des Deutschen Ruderverbands nach München.

Rieke Wens und Pia Lüsse (beide VRV), die mit Schwierigkeiten in die Saison gestartet sind, ruderten sich in Renngemeinschaft mit Rostock auf einen starken zweiten Platz im Vierer-ohne und damit wieder in das Blickfeld der Bundestrainerin Sabine Tschäge.

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Gefolgt von dieser eindrucksvollen Leistung fuhren sie im Achter der Regionalgruppe Nord-Ost auf einen passablen fünften Platz. „Das Duo ist wieder im Fahrplan!“, so Trainer Peter Hermes.

Janek Hadamovsky (BRC Hansa), der aus gesundheitlichen Gründe die Teilnahme an der Kleinbootrangliste verpasste, gelang ebenfalls die Rehabilitation auf der Olympiastrecke von 1972.

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Zwar mussten sich Hadamovsky und seine Mitruderer aus Hamburg einem Team aus England geschlagen geben, wurden aber deutlich schnellstes deutsches Boot.

Auch im Zweier-ohne konnten Hadamovsky und Partner Benjamin Zeisberg (Hamburg) zeigen, dass mit ihnen zu rechnen ist. So siegten sie am Sonntag mit der schnellsten deutschen Zeit und setzten ein deutliches Ausrufezeichen. Trainer Tammo Meyer war voll zufrieden mit der Leistung seines Schützlings.

Ähnlich wie bei Wens und Lüsse blieben die Leistungen im Achter bei Hadamovsky hinter den guten Leistungen im Vierer-ohne zurück. Der Achter um Hadamovsky und Steuerfrau Tina Hornung (BRV v. 1882) kamen im Finale auf Platz sechs ins Ziel.

Til Hildebrandt (BRC Hansa) und Doppelzweierpartner Alexander Finger (Berliner Ruder Club) hatten etwas Pech im Vorlauf. Im C-Finale deklassierten sie dann aber die Konkurrenz und siegten. Insgesamt wurden sie in der Rangliste der deutschen Boote fünfte. Einen zweiten Sieg erruderte Hildebrandt im B-Finale, unter den von der Bundestrainerin gesetzten Doppelvierern blieb so nur der dritte Platz. Es bleibt somit weiterhin spannend, wie es mit den internationalen Ambitionen weitergeht.

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Lasse Tietz (BRV v. 1882) und Kristian Streit (VRV) testeten im Leichtgewichts-Doppelzweier die stark besetzten Rennen in München. Ein zweiter und dritter Platz zeigte den beiden, dass auf dem Weg zur Jugendmeisterschaft noch etwas Arbeit wartet und die Konkurrenz nicht schläft.

Im Einer bewiesen Tietz und Streit an diesem Wochenende, dass die Leistungen der beiden Bopotspartner eng beieinander liegen. Am Samstag siegte Streit vor Tietz. Am Sonntag gelang den beiden Leichtgewichten zwar kein Sieg aber Tietz drehte den Spieß um.

Henrike Schukat (BSC) musste leider aus gesundheitlichen Gründen abmelden und wird ihre Ambitionen hoffentlich bei der nächsten Regatta in Köln (19./20.05.2018) zeigen können.

 

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