Bremer Hochschulsportlerinnen qualifiziert für Rotterdam!

Bei der 66. Deutschen Hochschulmeisterschaft der Ruderer (DHM) auf dem Brandenburger Beetzsee erruderten die Bremer Uniruderer vier Titel, zwei Bronzeränge und fünf weitere Teilnahmen an den A-Finals. Damit knüpfen sie an die Erfolge der letzten Jahre an und doch ist es ein überraschendes Ergebnis. Denn erstmals traten zwei amtierende Olympiasieger, insgesamt sechs Olympioniken aus London und eine große Zahl aktueller und ehemaliger Nationalruderer bei den DHM an.

PIC_0174Die Bremer Studentinnen überzeugten bei schwierigem Bedingungen. Annika Reinke, Wiebke Schütt, Ann-Kathrin Weber (alle Bremer RC Hansa) und Judith Maurer (Bremer Ruderverein von 1882) verteidigten ihren Vorjahrestitel im Vierer-ohne mit mehreren Längen Vorsprung.
Nur zwei Stunden später ging es für die Sportlerinnen erneut an den Start. Im Zweier ohne Stfr. ruderten Maurer/Weber auf Platz eins. Das Duo Schütt/Reinke belegte den dritten Platz.
Lisa und Melanie Baues (BRV 1882) überzeugten mit einem Start-Ziel-Sieg im Doppelzweier (Lgw.)

Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (ADH) sprach für die erfolgreichen Boote  der Universität Bremen die Nominierung zu den European University Games 2014 aus. 2014 werden acht Sportlerinnen der Uni Bremen in Rotterdam antreten.

PIC_0012Für den Doppelvierer der Männer riss die Siegesserie der Vorjahre ab. Dabei hatte es im Halbfinale noch gut ausgesehen, als Joos und Knud Lange (Bremerhavener Ruderverein), Cedric Borchers (Bremer Sport-Club) und Sören Dannhauer (BRV 1882) die schnellste Mannschaft aus den Vorläufen besiegten. „Im Finale sind wir zwar sehr schnell vom Start los und haben zur Streckenhälfte noch geführt, im Endspurt fehlten aber die nötigen Reserven“, sagte Knud Lange. Somit musste sich das Team von Trainer Peter Lange mit der Bronzemedaille begnügen.

PIC_0503Gemeinsam traten Borchers, die Brüder Lange, Dannhauer, Weber, Maurer, Schütt und die Baues-Zwillinge im Mixed-Achter an und sicherten sich souverän den vierten DHM-Titel.

Weitere Finalplatzierungen gab es durch den Leichtgewichtsvierer mit Julia Strübig (Bhv RV), Charlotte Peters (BRV 1882) und den Baues-Schwestern sowie den Männerachter um Mateusz Cienciala (BRC Hansa). Beide Teams landeten jeweils auf Platz fünf. Im Einer der Frauen (Lgw.) belegte Julia Strübig (Bhv RV) den siebenten Platz.

PIC_0568Nur knapp verpasste der Frauenachter mit Rang vier eine Medaille. Auf Platz fünf kam der Männerachter im Sprintrennen über 500 Meter ein.
Zudem gab es einen sechsten Platz für André Müller (BSC) im Einer sowie für Marius Weiser (BSC) und Benedict Ganzeboom (BRV 1882) im Riemen-Zweier.
Im B-Finale des Riemen-Vierers siegten Nils Hülsmeier (BRC Hansa), Moritz Marquardt (BRV 1882), Weiser und Ganzeboom.

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